Türk Spor Neu-Ulm - SC Staig I          1:1  (1:1)

Torschütze: Markus Straub

Glückliche aber absolut verdiente Punkteteilung – viele Parallelen zum Pokalspiel unter der Woche

Unsere Bezirksliga-Elf konnte einen Punkt bei der hochgehandelten Türk Spor Neu-Ulm entführen. Endstand nach spannenden, interessanten sowie hochklassigen 96 Minuten war 1:1. Nach dem kräftezehrenden Pokalfight am vergangenen Donnerstag an selber Stelle durfte man auf das Auftreten der Klarer-Elf gespannt sein. Die Zuschauer sahen ein nahezu identisches Spiel wie im Halbfinale des Pokals: Der SC Staig kämpfte in der Defensive aufopferungsvoll, der Gastgeber hingegen trat recht verspielt auf und daher daraus resultierend auch chancenreich. Besonders die absolut sattelfeste Abwehr brachte den Titelaspiranten zum Verzweifeln. Entweder blieb das Spielgerät in der vielbeinigen SCS-Abwehr hängen oder entschärfte der überragende Manu Fetzer bravourös oder gar half das Aluminium mit. Daher blieb die Partie immer offen und trotz des Führungstreffers des Gastgebers (30.) suchte der SCS sein Heil auch in der Offensive. Unser Torjäger Markus Straub erzielte kurz vor dem Pausentee (42.) den nicht unverdienten Ausgleich. Vor allem das „wie“ war beeindruckend, wie das Team gegen den Ball spielte und immer wieder offensive Nadelstiche setzte. Die sichtlich überraschten Hausherren waren von der kämpferischen Einstellung und Zweikampfstärke des SCS beeindruckt und trotz größtem Druck gelang es dem SCS sich spielerisch zu befreien. Somit endete eine - für alle Beteiligten – auf kämpferischen top Niveau geführte Partie etwas glücklich - aufgrund des Chancenplus der Heimelf - für den SCS mit einem Unentschieden. Wobei man mit solch einer Einstellung und Leistung einen Punkt redlich verdient hatte und gefühlt als Sieger vom Platz ging. Erwähnenswert war die souveräne Leistung der Schiedsrichterin Miriam Dreher, die trotz der Brisanz im Spiel die Partie bestimmend leitete und dadurch auch ihr Teil zu diesem Spektakel beitrug. Ein perfekter Tag somit für alle.

Es spielten: Manuel Fetzer –Tim Mayer, Pascal Geiselmann, Maurice Huber, Uwe Scheck – Dominik Ruelius (14. Agon Zeqiri), Nico Märkle, Manuel Kohn, Robin Dickmann (72. Fabian Volz), Onur Alkan (32. Jonas Ott (88. Felix Herr)) – Markus Straub